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Viessmann als Generalunternehmer

Lang geplantes Bioenergiedorf im hessischen Neustadt

Durch Holzhackschnitzel befeuert: Im hessischen Neustadt entsteht ein Bioenergiedorf mit Nahwärmeversorgung.  (Foto: Thorben Tholsteiner/www.pixelio.de)
Durch Holzhackschnitzel befeuert: Im hessischen Neustadt entsteht ein Bioenergiedorf mit Nahwärmeversorgung. (Foto: Thorben Tholsteiner/www.pixelio.de)
Der erste Spatenstich soll laut des Ortsvorstehers und Stadtverordneten Karlheinz Kurz in wenigen Wochen erfolgen. Noch in diesem Jahr will die bereits 2014 gegründete Bioenergiegenossenschaft dann 50 Haushalte an eine Nahwärmeversorgung anschließen. Insgesamt haben 138 Anschlussnehmer zugesagt, künftig ans Netz zu gehen, darunter die Kommune Neustadt und der Landkreis Marburg-Biedenkopf. (26.04.2017)

Die rund 10.000 Einwohner zählende Stadt Neustadt unterstützt die Genossenschaft bei der Bauleitplanung, gewährt eine entsprechende Bürgschaft und veräußert Land für den Bau einer Heizzentrale.  „Fast 6 Mio. Euro werden in den kommenden beiden Jahren investiert“, erklärte Bürgermeister Thomas Groll.  „Ihr habt die Goldmedaille beim Bundeswettbewerb nicht nur für die Vitrine gewonnen, sondern geht daran, eure damaligen Ziele umzusetzen. Das ist der richtige Weg. Euer Dorf hat wirklich Zukunft“, sagte Groll gegenüber Bürgern und Initiatoren des Projekts.

Der Heizungsbauer Viessmann wird in den kommenden 18 Monaten als Generalunternehmer (GU) ein Nahwärmenetz mit einer Länge von knapp neun Kilometern installieren. Die Heizzentrale fußt auf aus einem Holzhackschnitzelkessel mit einer Leistung von 1,1 Megawatt und einem Niedertemperatur-Heizkessel auf Basis von Bio-Propan als Redundanzkessel. Nach Angaben des Unternehmens soll zudem eines der deutschlandweit größten Solarthermie-Anlagen zum Einsatz kommen.

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