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Digitalisierung

Cyber Kommando: "Marsch!"

Das Cyber-Kommando kommt.
Foto: BS/Bundeswehr, Michael Gottschalk
Das Cyber-Kommando kommt. Foto: BS/Bundeswehr, Michael Gottschalk
Der erste Plan steht, jetzt geht es an die Ausplanung einer neuen Teilstreitkraft. Nach einer Orientierung, Beseitigung von reichlich Widerstand in den Streitkräften selbst und einer geschickt aus dem Weg geräumten Konkurrenz zum Thema Cyber-Abwehr mit dem Innenressort wird jetzt eine neue Abteilung Cyber/IT (CIT) in Berlin und Bonn geschaffen. Ihr zugeordnet wird das neue Cyber-Kommando, das neben den militärisch relevanten Ebenen Land, Wasser und Luft/Weltraum nun auch der digitale Raum tritt. Das Kommando wird dann konsequent wie eine Teilstreitkraft organisiert, geführt von einem Drei-Sterne-General, umfasst 13.500 Dienstposten, zusammengelegt aus bisherigen Strukturen. Bemerkenswert ist dabei, dass neben dem Führungsunterstützungskommando auch das Kommando Strategische Aufklärung (KSA) in die neue Einheit eintritt. (27.04.2016)
Neben den zusammengelegten Dienstposten sollen zusätzlich jährlich 70 Absolventen aus einem neu einzurichtenden Cyber-Studiengang (2018) bei der Bundeswehr Universität München in das Cyber-Kommando übernommen werden.

Politische Diskussionen wird es dann noch um die schwierige operative Trennung zwischen reiner Gefahrenabwehr und international wirksamen Operationen geben, denn das Internet ist nie national, ist immer global. Da wird das BMVg dem politisch-juristischen Denkblock gegenübertreten, der zum größten Teil noch nicht gelernt hat, "digital" zu denken.

rup




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