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THW-Team erneut rezertifiziert

Internationale Jury prüft deutsche Helfer

Das SEEBA-Team des Technischen Hilfswerks (THW) erfüllt weiterhin die UN-Rahmenvorgaben für Rettungseinsätze nach Erdbeben. Damit darf es auch für die nächsten fünf Jahre die Bezeichnung "Heavy Team" tragen. (Foto: BS/THW, Kai-Uwe Wärner)
Das SEEBA-Team des Technischen Hilfswerks (THW) erfüllt weiterhin die UN-Rahmenvorgaben für Rettungseinsätze nach Erdbeben. Damit darf es auch für die nächsten fünf Jahre die Bezeichnung "Heavy Team" tragen. (Foto: BS/THW, Kai-Uwe Wärner)
Die Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) ist weiterhin als "Heavy Team" zertifiziert. Diese Entscheidung fällten kürzlich Experten der International Search and Rescue Advisory Group (INSARAG) nach einer Übung in Genf. Die SEEBA erfüllt damit weiterhin die Rahmenvorgaben der Vereinten Nationen für Rettungseinsätze nach Erdbeben. (12.05.2017)

Im Rahmen der internationalen Übung "ACHILLES 2017" in der Schweiz übten die 73 SEEBA-Kräfte mit ihren acht Suchhunden das Bewältigen der Folgen von Erdstößen. Mit tierischer und technischer Unterstützung spürten sie dabei vermisste Personen auf und befreiten sie aus Trümmern. Dazu mussten die THW-Helfer Durchbrüche durch Beton, Stahl und Holz vornehmen. Ebenfalls vorgeführt werden musste das Abstützen von Gebäuden sowie das Bewegen von Lasten. Weitere Prüfungsbestandteile waren die Koordination der Einheit im simulierten Katastrophengebiet und ihre Abstimmung mit anderen Rettungsorganisationen sowie lokalen Behörden.

Die Rezertifizierung als "Heavy Team" erfolgt alle fünf Jahre. Die SEEBA-Einheit erhielt sie erstmalig 2007 und dann 2012 erneut.

mfe




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