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Piratin am Steuer

Anke Domscheit-Berg war Landeschefin der Piratenpartei in Brandenburg. Für die Bundestagswahl trat sie auf Listenplatz 2 an. (Foto: Thomas Grabka/laif)
Anke Domscheit-Berg war Landeschefin der Piratenpartei in Brandenburg. Für die Bundestagswahl trat sie auf Listenplatz 2 an. (Foto: Thomas Grabka/laif)
Anke Domscheit-Berg (45) ist vom brandenburgischen Landesparteitag der Piratenpartei am Sonntag zur neuen Landeschefin gewählt worden – mit 32 von 63 abgegebenen Stimmen. Sie tritt die Nachfolge von Clara Jongen an, die den Landesverband seit Anfang 2013 leitete. (14.08.2013)

Domscheit-Berg wurde in Premnitz im Havelland geboren und wuchs in Müncheberg/Märkisch Oderland auf. Ihr Ausbildungsweg ist bunt: Sie hat einen Master in European Business Administration (University of Northumbria at Newcastle, England) und einen Bachelor für Internationale Betriebswirtschaft in Deutschland (Bad Homburg, heute Hochschule Accadis) erworben. Des Weiteren schloss sie noch zu DDR-Zeiten ein Studium der Textilkunst an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg, heute zur TH Zwickau gehörig, ab.

Bekannt ist Domscheit-Berg als Unternehmensberaterin für IT-Projekte, unter anderem bei McKinsey und Microsoft. Die Bundestagskandidatin beschäftigt sich zudem seit langem mit dem E-Government. Außerdem ist sie eine umtriebige Netzaktivistin und Feministin.

2009 rief sie Government 2.0 Netzwerk Deutschland ins Leben und ist seitdem Vorstandsmitglied. Seit 2011 ist sie Geschäftsführerin der Beratungsfirmen Opengov.me und Fempower.me, die sie sie ebenfalls gründete. Im vergangenen Jahr kam die Brandenburgerin zur Piratenpartei. Davor engagierte sie sich bei Bündnis 90/Die Grünen.

Seit 2010 ist sie mit dem Informatiker und Ex-Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg verheiratet. Er wurde auf dem brandenburgischen Landesparteitag zum Politischen Geschäftsführer der Piraten gewählt.

sgz




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