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Kritik an Indoor-Versorgung

DPolG Bundespolizeigewerkschaft bemängelt Digitalfunkabdeckung in Bahnhöfen

In vielen Bahnhöfen Deutschlands können Polizeibeamte nicht auf ihre Digitalfunkgeräte zurückgreifen. Der Grund: Für einen einwandfreien Empfang mangelt es an einer ausreichenden Indoor-Versorgung. (Foto: BS/Thomas Kohler, CC BY 2.0, flickr.com)
In vielen Bahnhöfen Deutschlands können Polizeibeamte nicht auf ihre Digitalfunkgeräte zurückgreifen. Der Grund: Für einen einwandfreien Empfang mangelt es an einer ausreichenden Indoor-Versorgung. (Foto: BS/Thomas Kohler, CC BY 2.0, flickr.com)
Die Versorgung mit Digitalfunk in zahlreichen Stationen und Tunnelanlagen der Deutschen Bahn AG muss dringend verbessert werden. Ansonsten drohten großen Gefahren für die dort eingesetzten Polizeikräfte. Darauf machte Ernst G. Walter, Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft aufmerksam. (19.05.2017)

Er betonte: "Uns ist es völlig egal, wer die erforderlichen Anlagen letztlich baut, installiert und bezahlt. Wichtig ist nur, dass die Polizeikräfte zu jeder Zeit und an jedem Ort miteinander kommunizieren können." Die Funkverbindung zwischen den Kräften sei eines der zentralen Elemente der Eigensicherung. Sei diese nicht garantiert, könnten Polizisten schnell in lebensbedrohliche Situationen geraten, so Walter weiter. Er halte es für einen "nicht länger hinzunehmenden Skandal", dass sich Deutsche Bahn, Bundesverkehrs- und Bundesinnenministerium (BMI) trotz vorhandener Lösungsmöglichkeiten noch nicht über die Frage der Finanzierung einig geworden seien. Denkbar wären sowohl fest verbaute Digitalfunkanlagen als auch mobile Repeater, meinte Walter.

Mit dem Thema Digitalfunkabdeckung in Bahnhöfen und Tunneln setzt sich auch die Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic (Bündnis 90/Die Grünen) in einem Gastbeitrag in der Mai-Ausgabe des Behörden Spiegel auseinander. Diesen finden Sie hier.

mfe




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