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THW hilft in den USA

Krisenunterstützungsteam entsandt

Nachdem ein Hurrikan weite Teile des US-Bundesstaates verwüstet und massive Schäden angerichtet hat, unterstützen nun unter anderem Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) bei der Betreuung deutscher Staatsbürger vor Ort sowie der Schadensbehebung. (Foto: Angela Parszyk, pixelio.de)
Nachdem ein Hurrikan weite Teile des US-Bundesstaates verwüstet und massive Schäden angerichtet hat, unterstützen nun unter anderem Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) bei der Betreuung deutscher Staatsbürger vor Ort sowie der Schadensbehebung. (Foto: Angela Parszyk, pixelio.de)
Die Bundesregierung hat ein Krisenunterstützungsteam in die Vereinigten Staaten von Amerika geschickt. Dessen Mitglieder unterstützen die Kräfte des deutschen Generalkonsulats in Miami, befinden sich zunächst aber in Washington D.C. in Bereitschaft. Die Mitarbeiter der Auslandsvertretung im US-Bundesstaat Florida sollen Bundesbürgern und anderen Europäern helfen, die von Hurrikan Irma betroffen sind. (14.09.2017)

Die Mannschaft setzt sich aus Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes, der Bundeswehr und acht Kräften eines Kriseninterventionsteams der Berufsfeuerwehr Bonn zusammen. Dessen Mitglieder, insgesamt zählt das Team in der Bundesstadt 60 Personen, rekrutieren sich vor allem aus Feuerwehrleuten und Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr, aus den Notärzten der Universitätsklinik der Bundesstadt sowie aus psychosozialen Unterstützungskräften der Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg. Hinzu kommen zehn ehren- und hauptamtliche Mitglieder der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Diese sind Experten für die Bereiche Koordinierung, Stabsarbeit und Logistik und sollen voraussichtlich 14 Tage vor Ort sein.

GMLZ im BBK involviert

Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) war an der Planung der Entsendung informativ beteiligt und koordiniert die Transportkostenkofinanzierung durch die Europäische Kommission. Dazu stehe das GMLZ im engen Austausch unter anderem mit dem europäischen Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC), dem Auswärtigen Amt, der Bundeswehr und dem THW, erklärte eine BBK-Sprecherin gegenüber dem Behörden Spiegel.

Die Kräfte der ebenfalls im BBK angesiedelten Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) waren an den Vorbereitungen der Entsendung des Krisenunterstützungsteams in die USA hingegen nicht beteiligt. Unabhängig davon biete NOAH deutschen Staatsangehörigen, die vom Hurrikan "Irma" betroffen seien, nach ihrer Rückkehr nach Deutschland sowie ihren in der Bundesrepublik lebenden Angehörigen die Vermittlung psychosozialer Unterstützung an, so die Sprecherin weiter. Unmittelbar in den Vereinigten Staaten vor Ort seien aber weder Mitarbeiter des GMLZ noch von NOAH.

mfe




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