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Gegen Falschparker, Staus und Verspätungen

Düsseldorfer Kommunalunternehmen wollen mehr anzeigen

Zu eng: Auch wer "nur mal eben schnell beim Bäcker rein" will, muss in Düsseldorf künftig stärker mit Bußgeldern und mehr rechnen, wenn durch sein Fahrzeug Verspätungen bei Bussen und Bahnen entstehen.  (Foto: Rheinbahn)
Zu eng: Auch wer "nur mal eben schnell beim Bäcker rein" will, muss in Düsseldorf künftig stärker mit Bußgeldern und mehr rechnen, wenn durch sein Fahrzeug Verspätungen bei Bussen und Bahnen entstehen. (Foto: Rheinbahn)
Um intensiver gegen Halter falschparkender Autos vorzugehen, macht der Verkehrsdienst der Rheinbahn seit Juni verstärkt von seiner Möglichkeit zur Drittanzeige Gebrauch. Denn regelmäßig versperren Fahrzeuge Bussen und Bahnen die Fahrbahn. (10.08.2018)

Bislang hatte der Verkehrsdienst der Rheinbahn oft das Problem, dass die Halter zurück am Auto waren, bevor der Abschleppdienst informiert wurde oder vor Ort war. So kamen viele Park-Sünder ungestraft davon, obwohl sie den ÖPNV behinderten und den Fahrgästen Verspätungen entstanden.  Nun zeigt die Rheinbahn auch Fahrzeughalter beim Ordnungsamt an, bei denen es wegen der kurzen Dauer zwar nicht zu Abschleppungen gekommen ist, die aber dennoch Ordnungswidrigkeiten begangen haben.

In schwereren Fällen falschparkender Fahrzeuge, die Fahrgäste in hohem Maße behindern oder Busse und Bahnen nicht mehr weiterfahren lassen, leitet der Verkehrsdienst der Rheinbahn weiterhin Abschleppungen ein, unterstreicht das Unternehmen und spricht in beiden Fällen nun von einem "deutlichen Zeichen" gegenüber Falschparkern.

Laut Verkehrsdienst der Rheinbahn mussten im vergangenen Jahr mit 360 Einsätzen nahezu jeden Tag Fahrzeuge abgeschleppt werden. Und dabei handelte es sich nur um eben solche Fälle, in denen Pkw lang genug falsch geparkt hatten.

Fahrzeuge in der zweiten Reihe hindern den Verkehr

Auch die Düsseldorfer AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung hat oft mit Fahrzeuge in der zweiten Reihe zu tun. Das  Unternehmen kündigte nun an, Ordnungswidrigkeiten ebenfalls stärker zur Anzeige zu bringen. Dafür erhielten die Fahrer der Müllfahrzeuge Smartphones mit Kameras, um ordnungswidrig stehende Fahrzeuge zu fotografieren und die Bilder an das AWISTA-Betriebsbüro zu senden. Von da aus würde das Ordnungsamt verständigt und entsprechende Strafzettel versendet, berichtete die Rheinische Post Online. Weiterhin könnten künftig auch Fahrer von Straßenreinigung und Winterdienst entsprechend ausgestattet werden, um gegen versperrte Straßen vorzugehen. 

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