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Digitale Asylverfahren: sicher und effizient

Führungskräfte Forum zum digitalisierten Flüchtlingsmanagement

Mehr Effizienz und optimierte Abläufe: Mit der Digitalisierung aller wesentlichen Verfahrensschritte soll das Asylverfahren deutlich beschleunigt werden. (Foto: BS/Timo Klostermeier/www.pixelio.de)
Mehr Effizienz und optimierte Abläufe: Mit der Digitalisierung aller wesentlichen Verfahrensschritte soll das Asylverfahren deutlich beschleunigt werden. (Foto: BS/Timo Klostermeier/www.pixelio.de)
Bis Anfang 2016 hatten Bund, Länder und Kommunen Daten von Asylsuchenden an vielen Stellen mehrfach erhoben und gespeichert. Das führte zu ineffizienten Prozessen, bedingt durch mehrfache Eingabe von Personendaten, aber auch zu Risiken in Bezug auf Datenqualität, Möglichkeiten des Leistungsmissbrauchs durch Doppelidentitäten und Sicherheitsrisiken. Mit der Digitalisierung des Asylverfahrens konnten viele Ineffizienzen abgebaut werden. Über Erfahrungen mit dem aktuellen System, neue Erweiterung und datenschutzrechtliche Anmerkungen zum digitalen Flüchtlingsmanagement diskutieren hochrangige Experten und Entscheider auf einem Führungskräfteforum des Behörden Spiegel in Berlin. (11.05.2017)

Klaus Vitt, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, wird die Tagung mit einer Keynote  zu Sicherheit und Kontrolle beim digitalen Asylverfahren eröffnen.

Über praktische Erfahrungen mit dem digitalen Flüchtlingsmanagement in Nordrein-Westfalen spricht Stefan Hartmann, Referat Asylsystem, Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen. Grund- und datenschutzrechtliche Über die Umsetzung des Datenaustauschverbesserungsgesetzes aus Sicht der Ausländerbehörden referiert Herbert Albrecht von der Ausländerbehörde der Stadt Nürnberg. Anmerkungen des digitalen Verfahrens wird Rechtsanwalt Jens Dieckmann, Fachanwalt für Asyl- und Ausländerrecht, näher beleuchten.

Der jüngste Fall des als falschen Syrer aufgetretenen Oberleutnants Franco A. machte deutlich, wo noch Schwachstellen im Asylverfahren liegen. Falsche und doppelte Identitäten sind hier kein Einzelfall. Dr. Markus Richter, Abteilungsleiter im BAMF, spricht deshalb auf der Fachtagung über Identitätsmanagement im Asylprozess. Ferner ist ein ganzer Themenblock ist dem Thema „Validität und Integritätsmanagement – Kerndatensystem und Ausländerzentralregister“ gewidmet. Hier erläutert Petra Mittag, Referatsleiterin, Bundesverwaltungsamt, den Ausbau und Weiterentwicklung des Ausländerzentralregisters. David Rönisch, Mitarbeiter des Beauftragten der Bundesregierung für das Flüchtlingsmanagement und  Michaele Golbostan vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellen hierzu zudem einen Leitfaden Datenqualität vor.

Moderiert wird die Tagung von Souad El Hasnaoui, Managerin für interkulturelle Öffnungsprozesse und Dozentin für Interkulturelle Kompetenzen an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, sowie Mitarbeiterin der Stabsstelle Integration der Stadt Bonn.

Interessenten können sich hier für die Fachtagung zum digitalisierten Flüchtlingsmanagement anmelden.

  • Zeit: 1. Juni 2017
  • Ort: Berlin

Weitere Informationen und Anmeldung

lkm




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