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Neue Stellen in Baden-Württemberg

Polizisten können Lebensarbeitszeit freiwillig verlängern

Bei der baden-württembergischen Polizei sind 150 Stellen für Vollzugskräfte geschaffen worden, die ihre Lebensarbeitszeit freiwillig verlängern möchten. (Foto: Metropolico.org/cc by sa 2.0/flickr.com)
Bei der baden-württembergischen Polizei sind 150 Stellen für Vollzugskräfte geschaffen worden, die ihre Lebensarbeitszeit freiwillig verlängern möchten. (Foto: Metropolico.org/cc by sa 2.0/flickr.com)
Die Stuttgarter Landesregierung hat 150 zusätzliche Stellen bei der Polizei geschaffen. Diese sind für Beamte vorgesehen, die im Alter freiwillig länger arbeiten wollen. Durch diesen Zuwachs werden jüngere Vollzugskräfte auch nicht in ihren Beförderungschancen beschnitten. (19.04.2017)

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) erklärte zu der Aufstockung: "Für die Sicherheit im Land brauchen wir hervorragend ausgebildete und motivierte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Wir wollen bei der Polizei den größtmöglichen Erfahrungsschatz heben." Vor allem auf die Kompetenz erfahrener Vollzugsbeamter aus dem mittleren und gehobenen Dienst, die die Altersgrenze erreicht hätten, wolle man deshalb keineswegs verzichten, so der Ressortchef. Denn: "Ältere Kollegen mit einem großen Erfahrungsschatz sind gerade für junge Polizisten in der Ausbildung besonders wertvoll."

Weiterarbeiten bis zum vollendeten 65. Lebensjahr möglich

Die neuen Stellen gehen übrigens keineswegs zulasten der jüngeren Generation. Vielmehr können die älteren Beschäftigten - bisher dürfen sie laut Landesbeamtengesetz bis zur Vollendung ihres 65. Lebensjahres freiwillig weiter tätig sein - sowohl auf reguläre als auch auf die zusätzlichen Stellen wechseln. Dadurch gehen dem Polizeinachwuchs keine Beförderungsmöglichkeiten verloren.

mfe




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