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NH90 wieder voll einsatzbereit

Umrüstung des Außenlasthakens

Ein NH90 der deutschen Heeresflieger mit Außenlast (Foto: Bundeswehr)
Ein NH90 der deutschen Heeresflieger mit Außenlast (Foto: Bundeswehr)
Aufgrund eines technischen Fehlers am Außenlasthaken, dieser hatte zu einer Entriegelung bei niedrigen Temperaturen geführt, waren die mittleren Transporthubschrauber NH90 der Bundeswehr nicht mehr mit Außenlast geflogen worden. Die Sicherheit der Besatzung und des Personals am Boden stand auf dem Spiel. Der Flugbetrieb mit außen hängenden Lasten wurde untersagt. (12.10.2017)
Mit einer technischen Veränderung des Hakens am NH90 wurde der Fehler behoben. Nun erfolgte die abschließende Umrüstung. Unter der Leitung von Oberstleutnant Rudolf Fendt, Standardisierungsbeauftragter NH90 in der Division Schnelle Kräfte (DSK), erfolgte zunächst eine Einweisung in das neue System am Boden. Dann wurde eine Außenlast von 390 Kilogramm angebracht. Nach einer Runde über dem Heeresflugplatz des Transporthubschrauberregiments 30 im baden-württembergischen Niederstetten konnte dann die entsprechende Last materialschonend auf weichem Untergrund abgesetzt werden. "Endlich können wir wieder mit Außenlasten am NH90 fliegen", so Oberst Peter Göhringer, Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30.

Der "NATO Helicopter 90" (NH90) wird von der NH Industries S.A.S. im französischen Aix-en-Provence gebaut. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus Helicopters (mit einem Anteil von 62,5 Prozent), der italienischen Leonardo S.p.A. (32 Prozent) und der niederländischen Fokker Aerostructures (5,5 Prozent).

In der Vergangenheit soll es Probleme mit der Zufriedenheit der beiden größten Kunden von Airbus Helicopters hierzulande gegeben haben, nämlich mit der Bundeswehr und vor allen Dingen mit der Bundespolizei.




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