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Nachholbedarf beim Schutz mobiler Endgeräte

Öffentliche Verwaltung muss dringend ihre Mobile-IT verbessern

In rund 60 Prozent der Unternehmen werden die Mobilgeräte nicht nur für Berufliches, sondern auch für Privates genutzt. Das beansprucht eine besondere Sicherheitsvorkehrung, bei der berufliche und private Daten getrennt und in separaten Containern gespeichert werden müssen. (Foto: Petra Bork  / pixelio.de)
In rund 60 Prozent der Unternehmen werden die Mobilgeräte nicht nur für Berufliches, sondern auch für Privates genutzt. Das beansprucht eine besondere Sicherheitsvorkehrung, bei der berufliche und private Daten getrennt und in separaten Containern gespeichert werden müssen. (Foto: Petra Bork / pixelio.de)
Der zunehmende Einsatz mobiler Endgeräte in den Behörden zwingt die öffentliche Verwaltung zu einer Verbesserung ihres Mobile-Security-Managements (MSM). Auch jedes dritte Unternehmen scheint auf einen wirksamen Schutz zu verzichten. (11.09.2017)

Das Unternehmen Sopra Steria Consulting hat in ihrer „Potenzialanalyse Digital Security“ die Sicherheitsvorkehrungen für mobile Geräte in Unternehmen und Behörden untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass diese viel genutzten Geräte deutlich unzureichend geschützt werden. Beispielweise schützen nur zwei von drei Unternehmen die Smartphones und Tablets ihrer Mitarbeiter mit einem professionellen Mobile Device Management (MDM).

Den größten Nachholbedarf musste die Studie jedoch bei Energieversorgern und der öffentlichen Verwaltung feststellen. Die Hälfte dieser Einrichtungen und Unternehmen hat keinen wirksamen Schutz durch ein MDM. Die Behörden müssen nachrüsten, immer mehr mobile Endgeräte werden im Verwaltungsapparat verwendet, besonders wenn die E-Akte eingeführt wird. Deshalb hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nun 40 technische wie organisatorische Regeln vereinbart, die den Ländern und Kommunen als allgemeine Mindeststandards dienen sollen. Diese Anforderungen an das IT-Sicherheitsmanagement müssen erfüllt sein, um den Schutz mobiler Geräte in Zukunft gewährleisten zu können.

Erschwert wird diese Aufgabe jedoch durch das Internet of Things (IoT). Der IT-Schutz könnte in Zukunft deutlich komplizierter werden, da immer mehr Unternehmen IoT-Produkte verwenden.

jse




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