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Kongress Digitaler Staat

Neuer Trendreport vorgestellt

Der Trendreport liefert u.a konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Digitalisierung der öffentichen Verwaltung in Deutschland.
Der Trendreport liefert u.a konkrete Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Digitalisierung der öffentichen Verwaltung in Deutschland.
Der digitale Wandel ist in den öffentlichen Verwaltungen angekommen. Wie weit ist er vorangeschritten und auf welche Probleme stoßen Bund, Länder und Kommunen bei der Umsetzung? Ein aktueller Report von Prognos und Behörden Spiegel liefert Antworten. Warum gibt es keinen digitalen Umzugsservice der Verwaltung? Wieso müssen Bürger bei der Kfz-Anmeldung aufs Amt? Und wann kann man Amtsgeschäfte mit dem Smartphone erledigen? Technisch gesehen ist schon jetzt Vieles umsetzbar. Die deutlich größere Herausforderung ist die digitale Transformation der politisch-föderalen Strukturen Deutschlands. (15.05.2017)

Mit dem “Trendreport Digitaler Staat” haben die Prognos AG und der Behörden Spiegel den “digitalen Föderalismus” untersucht, drei mögliche Entwicklungssznarien der digitalen Verwaltung entwickelt (“die digitale Inselwelt”, “die Tour”, “im Spinnennetz”) und zwölf Handlungsempfehlungen für die Verwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen formuliert. Die Autoren stellten den Trendreport auf dem gleichnamigen Fachkongress Digitaler Staat in Berlin den IT-Leitern der Verwaltungen vor.

Für den Trendreport wurden Interviews mit 13 Experten aus Verwaltung und Wissenschaft geführt, u.a. Klaus Vitt, Bundes-CIO, Lars-Frelle Petersen, Direktor Dänische Digitalisierungsagentur, Roland Ledinger, IKT-Leiter des Bundes aus Österreich und Katrin Lange, Staatssekretärin Brandenburg und Vorsitzende des IT-Planungsrates.

Die wichtigsten Fakten des Trendreports:

Die Digitalisierung der Verwaltung findet mehr öffentliche Beachtung

Deutschland ist im internationalen Vergleich Mittelmaß

E-Government findet ohne die Beteiligung wichtiger Akteure statt, z.B. Banken, Sozialversicherungen, Bürger und Unternehmen

Die zentralen Handlungsempfehlungen:

  • Digitale Verwaltung muss Chefsache in Bund und Ländern werden:
  • Die Digitalisierung der Verwaltung braucht ein starkes politisches Mandat und eine klare, gemeinsame Vision und Strategie für die Verwaltung von morgen. Eine solche föderale Strategie muss auf höchster politischer Ebene von Bund und Länder verabschiedet und durchgesetzt werden, mit Federführung beim Bund.
  • IT-Planungsrat stärken / Föderale Digitalisierungsanstalt gründen:
  • Der IT-Planungsrat als zentraler “Hüter” der Strategie bedarf einer föderalen Anstalt für Digitalisierungsfragen mit einem zentralen Budget, welches  der Bund mit Eigenanteilen der Länder finanziert.

Innovation durch Coopetition

Wenn Bund, Länder und Kommunen und ihre IT-Dienstleister ebenenübergreifend um die besten Lösungen wetteifern, bekommen Bürger, Unternehmen und Verwaltungen Best-in-Class-Digitaldienstleistungen. So entsteht (markt-)wirtschaftlicher Druck auf öffentliche Anbieter, der zur weiteren Konsolidierung durch Professionalisierung, Arbeitsteilung und Standardisierung der IT-Systemhäuser führt.

Nutzerbasis vergrößern

E-Government muss in Kooperation mit Sozialversicherungsträgern, Banken und E-Commerce-Anbietern gestaltet werden.

Nutzer einbeziehen

Bürger sollten frühzeitig in die Digitalisierung der Verwaltung einbezogen werden, z.B. durch Government Labs.

Der Trendreport steht hier zum Download zur Verfügung.

ckö




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