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Neue Regelungen zum Drohnenbetrieb

Kennzeichnungspflicht für Geräte ab 250 Gramm vorgesehen

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Norbert Barthle, erläuterte die Inhalte der geplanten, neuen Drohnenverordnung. (Foto: BS/Feldmann)
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Norbert Barthle, erläuterte die Inhalte der geplanten, neuen Drohnenverordnung. (Foto: BS/Feldmann)
Die Bundesregierung will mit einer neuen Verordnung zum Betrieb von Drohnen die Gefahren minimieren, die von diesen unbemannten Fluggeräten ausgehen. Dadurch soll auch die bemannte Luftfahrt besser geschützt. Zugleich sei beabsichtigt, die Drohnennutzung für gewerbliche Zwecke zu erleichtern, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, in Potsdam. (17.02.2017)

Die neue Rechtsverordnung, die noch vom Bundesrat bestätigt werden muss, lege ihren Regelungsschwerpunkt auf den Schutz der Luftverkehrssicherheit und der Privatsphäre, so der Bundestagsabgeordnete weiter. Sie beinhalte unter anderem die Erforderlichkeit eines Kenntnisnachweises für die Benutzung von Drohnen mit einem Startgewicht von mehr als zwei Kilogramm und eine Erlaubnispflicht für Drohnen mit einem Startgewicht von 5.000 Gramm und mehr. Des Weiteren seien dort Flugverbote in Höhen von über einhundert Metern und eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen mit mehr als 250 Gramm Startgewicht vorgesehen. Schließlich solle es auch kein Betriebsverbot mehr für gewerbliche Drohnenflüge außerhalb der Sichtweite des Steuerers geben, erläuterte Barthle.

mfe




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