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Cyber-Kriminalität

Bremische Hafengesellschaft Ziel eines Hackerangriffs

Wie die unbekannten Täter ihre Ziele ausgewählt haben, ist unklar. (Foto: BS/Christopher Schirner/cc by-sa 2.0/www.flickr.de)
Wie die unbekannten Täter ihre Ziele ausgewählt haben, ist unklar. (Foto: BS/Christopher Schirner/cc by-sa 2.0/www.flickr.de)
Hacker haben elf Webseiten von norddeutschen und niederländischen Unternehmen und Medien angegriffen. Die Homepage der Bremischen Hafengesellschaft bremenports war daraufhin für Stunden nicht abrufbar. (20.04.2017)

Die Hacker ersetzten die Internetseiten der betroffenen Einrichtungen durch anti-europäische Botschaften und Fotos des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Ziele des Angriffs waren unter anderem ein niederländischer Radiosender, eine hamburgische Marathon-Seite und die Webseite des CDU-Ortsverbands Hemmingen.

Die Bremische Hafengesellschaft bremenports bestätigte den Angriff gegen den Provider ihrer Internetseite eWerk. Externe Server und die Internetseite seien manipuliert worden. Das Unternehmen machte deutlich, dass auf keine vertraulichen Daten hätte zugegriffen werden können. Außerdem sei die IT-Struktur der Hafengesellschaft selbst nicht betroffen gewesen.

Wie bremenports weiter mitteilt, wurde die Webseite umgehend außer Betrieb genommen und konnte innerhalb von sechs Stunden wieder online gestellt werden.

Den Weser-Kurier erreichte eine Liste der Ziele des Angriffs und ein Bekennerschreiben, in dem sich die mutmaßlichen Täter als türkische Staatsbürger ausgeben. Die Tat begründeten sie darin als Reaktion auf Demütigungen gegen das türkische Volk durch europäische Staaten.

stb




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