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IT-Sicherheit im Haushalt

Gütesiegel für eine "smarte" Gesellschaft

Haushaltsgeräte und Router sind potenzielle Ziele von Hackern. Ein Gütesiegel soll sichere Produkte ab 2018 zum Endverbraucherschutz besser klassifizieren. (Foto: Rd. Vortex, cc by 2.0, flickr.com)
Haushaltsgeräte und Router sind potenzielle Ziele von Hackern. Ein Gütesiegel soll sichere Produkte ab 2018 zum Endverbraucherschutz besser klassifizieren. (Foto: Rd. Vortex, cc by 2.0, flickr.com)
Die Digitalisierung der heimischen Gefilde schreitet unentwegt voran. Kühlschränke, die einem mitteilen, wie viel Nahrungsmittel man eingelagert hat, sind nur ein Beispiel für die Automatisierung und Erleichterung zeitintensiver Abläufe des alltäglichen Lebens. Ein standardisiertes Gütesiegel soll sogenannte Smart-Home-Produkte bald einheitlich klassifizieren. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verspricht sich Transparenz sowie besseren Schutz für den Endverbraucher. (14.09.2017)

Es ist eine bemerkenswerte Zahl, die die zukünftig hohe Bedeutung der Digitalisierung der häuslichen Hemisphäre unterstreicht: Bis 2020 sollen laut Expertenmeinung über 20 Millionen Smart-Home-Geräte in deutschen Haushalten Verwendung finden. Das Risiko vor sogenannten Datenlecks wächst. Um gegen Datendiebstahl und Cyber-Kriminalität gewappnet zu sein, sollen auf freiwilliger Basis Unternehmen ab 2018 vom neuen Gütesiegel Gebrauch machen. Insbesondere Smart-Home- und Smart-TV-Anwendungen sowie internetfähige Router sollen mit ihm deklariert werden.

BSI und Kooperationspartner planen Umsetzung

Bereits seit 2016 wird über die Umsetzung eines einheitlichen Siegels auf nationaler Ebene beraten. Die Bundesregierung verfolgt die Etablierung des Gütesiegels als Teil ihrer Cyber-Sicherheitsstrategie. Das neue Gütesiegel soll durch das BSI konzipiert werden. Gemeinsam mit Kooperationspartnern wie u.a. dem IT-Branchenverband BITKOM soll es nun laut BSI-Präsident Arne Schönbohm in die Tat umgesetzt werden. "Bisher konnten Nutzer keinerlei Informationen über die Sicherheit von Produkten wie vernetzten Waschmaschinen bekommen", sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm auf dem diesjährigen Fachkongress PITS. "Zukünftig sollen Anwender auf Basis eines einheitlichen Gütesiegels feststellen können, welche Angebote wie gut zur IT-Sicherheit beitragen." In einem Pilotprojekt sollen zuerst Standards mit Herstellern von Heim-Routern erarbeitet werden.

har




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