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IT-Sicherheit

Standort für Bayerns IT-Sicherheitsbehörde steht fest

Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) soll noch im Herbst in Nürnberg eingerichtet werden. (Foto: Michael ChUv/cc by-nc-nd 2.0/www.flickr.com)
Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) soll noch im Herbst in Nürnberg eingerichtet werden. (Foto: Michael ChUv/cc by-nc-nd 2.0/www.flickr.com)
Noch im Herbst will der Freistaat Bayern als erstes Bundesland ein Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) gründen. Letzte Woche hatte Bayerns Staatsminister für Finanzen und Heimat sowie Landes-CIO Dr. Markus Söder den neuen Standort für die Cyber-Sicherheitsbehörde bekanntgegeben. (17.07.2017)

Im Gebäude des ehemaligen Postscheckamts in der Keßlerstraße in Nürnberg wird das Landesamt in einer geschlossenen Einheit mit eigener Zugangskontrolle eingerichtet. Intern soll es weitere isolierte Sicherheitszeitzonen mit einem Hochsicherheitslabor im bestgeschützten Bereich geben. Dort sollen zum Beispiel forensische Untersuchungen zur Analyse von Cyber-Angriffen durchgeführt werden. "Damit kann vorausschauend und effizient auf die immer neuen Cyber-Angriffe und Kriminalität im Internet reagiert werden", erklärte Finanz- und Heimatminister Söder.

Neben der Unterstützung bei der Abwehr von Internetkriminalität seien der Schutz der bayerischen Behördennetze und die Beratung von Behörden, Kommunen und Bürgern Kernaufgaben des LSI sein, wie Söder mitteilte. Die Sicherheitsbehörde solle zunächst mit 50 bis 90 Mitarbeitern die Arbeit aufnehmen – Bis 2020 sollen es 200 werden, so Söder weiter. 2017 und 2018 seien für den Aufbau Ausgaben von 15 Millionen Euro vorgesehen.

stb




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