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Rheinland-Pfalz

Startschuss für freies WLAN

Der rheinland-pfälzische Koalitionsvertrag sieht vor, dass 1.000 freie WLAN-Hotspots in 1.000 Kommunen geschaffen und alle landeseigenen Gebäude, die über einen Internet-Anschluss verfügen, mit freiem WLAN ausgestattet werden sollen. (Foto: Maik Schwertle; www.pixelio.de)
Der rheinland-pfälzische Koalitionsvertrag sieht vor, dass 1.000 freie WLAN-Hotspots in 1.000 Kommunen geschaffen und alle landeseigenen Gebäude, die über einen Internet-Anschluss verfügen, mit freiem WLAN ausgestattet werden sollen. (Foto: Maik Schwertle; www.pixelio.de)
Vor wenigen Tagen gab der rheinland-pfälzische Ministerrat den Startschuss für 1.000 freie WLAN-Hotspots in 1.000 Kommunen. (05.10.2017)

Ministerpräsidentin Malu Dreyer führte aus: “Das Konzept beinhaltet drei wesentliche Kernelemente: Erstens werden alle landeseigenen Gebäude, die über einen Internetanschluss verfügen, mit freiem WLAN ausgestattet. Zweitens werden nach einem europaweiten Bieterverfahren die WLAN-Hotspots in den Kommunen ausgebaut. Drittens werden LED-Straßenlaternen oder andere Infrastrukturen wie Ladesäulen in die Förderprogramme des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten aufgenommen.”

Mit der Auswahl eines starken Partners gehe die Landesregierung einen wichtigen Schritt beim Ausbau freier WLAN-Hotspots im Land teilten Ministerpräsidentin Dreyer und Innenminister Roger Lewentz nach der Kabinettsitzung in Mainz mit. “Ende August konnten wir nach einem europaweiten Bieterverfahren den Zuschlag erteilen: Mit 'The Cloud Networks Germany GmbH' haben das Land und seine Kommunen einen starken und innovativen Partner für den Ausbau freier WLAN-Hotspots im Land gefunden. Unter wirklich günstigen Konditionen erhalten Kommunen die Möglichkeit, freie und sichere WLAN-Hotspots zu betreiben. Zusätzlich stellen wir Fördermittel bereit. Entsprechende Anträge können die Kommunen ab dem 1. Oktober stellen”, unterstrichen Dreyer und Lewentz.

“Parallel zur Infrastruktur arbeiten wir auch an digitalen Nutzungsmöglichkeiten. Seien es Geodienste, die Transparenzplattform oder das eGoverment. Schritt für Schritt verbessert die Landesregierung die technischen Voraussetzungen und schafft digitale Angebote”, verdeutlichte Ministerpräsidentin Dreyer.

Den Kommunen entstehen mit der Einrichtung eines Hotspots einmalig Kosten je Basispaket von 321,30 Euro (incl. MwSt.). Die monatlichen Tarifentgelte betragen 34,51 Euro (incl. MwSt.). Damit erhalten sie alles, um einen WLAN-Hotspot in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. Darüber hinaus stehen optional Erweiterungsoptionen zur Verfügung. Zur Unterstützung wird das Land den Ausbau mit 500 Euro in 1.000 Kommunen als einmaligen Festbetrag fördern.

Das Antragsverfahren soll schlank und zielorientiert gestaltet werden. Auf der Website www.wifi4rlp.rlp.de sollen stetig neue Informationen dazu eingestellt werden. Bis zum Start des Förderverfahrens im Oktober sollen  auch alle relevanten Antragsformulare verfügbar sein. Um den Ausbau von WLAN-Hotspots vor Ort kostengünstig und einheitlich auszuweiten, können sich Kommunen auch unabhängig einer Landesförderung aus dem Rahmenvertrag bedienen. Hierfür bietet der Rahmenvertrag neben dem Basispaket weitere optionale, kostenpflichtige Leistungen und Systembestandteile an.

Alle WLAN-Hotspots im gesamten Land, die über den neuen Rahmenvertrag eingerichtet werden, können über den einheitlichen Netzwerknamen (wifi4rlp) leicht gefunden werden. Hauptmerkmale dieser WLAN-Hotspots des Landes sind die rechtssichere, kostenlose und anonyme Nutzung. Eine Anmeldung oder Registrierung durch Nutzer ist nicht notwendig. Das Akzeptieren der Nutzungs- und Datenschutzbedingungen per Klick ist ausreichend.

lkm




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