5G-Mobilfunk: ENISA befürchtet Schwachstellen

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Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) warnt vor “extremen Gefahren” für die Cyber-Sicherheit beim schnellen 5G-Mobilfunk.
In einem Bericht einer Expertengruppe zu Roaming und Abrechnungsprotokollen drückt die europäische Cyber-Sicherheitsbehörde die Befürchtung aus, die kommende Technik könne Altlasten und Sicherheitsprobleme früherer Generationen erben. Protokolle zur Abwicklung von Übergängen zwischen Mobilfunknetzen der früheren Generationen 3G und 4G enthalten demnach Schwachstellen, die das Umleiten und Abhören von Gesprächen ermöglichen könnten.

Um einer Fortsetzung dieser Probleme vorzubeugen, empfiehlt die ENISA der EU-Kommission den rechtlichen Rahmen für den Mobilfunk zu überarbeiten und Sicherheitsanforderungen für Roaming und Abrechnungsprotokolle einzuführen.