Bundespolizei startet Pilotprojekt

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Ab sofort ist es im Rahmen eines Pilotprojektes möglich, sich bei der Bundespolizei in einem Schritt sowohl für den gehobenen Polizeivollzugsdienst als auch für die anschließende fliegerische Ausbildung zu bewerben. Bisher war es nur aus dem aktiven Polizeidienst heraus möglich, sich für eine Verwendung bei der Fliegergruppe anzubieten. Aufgrund dieser Beschränkung war jedoch der Bewerberkreis kleiner.

Bewerbungen für das Studium mit anschließender Ausbildung zum Hubschrauberpiloten sind noch bis zum 30. Juni möglich. Anschließend finden sowohl das Auswahlverfahren für den gehobenen Polizeivollzugs- als auch für den Flugdienst statt. Ersteres wird durch die Bundespolizeiakademie durchgeführt, Letzteres durch das Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Hamburg sowie das Zentrum für Luft- und Raumfahrtmedizin der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck. Das Studium beginnt dann im September 2019. Die Ausbildung für den Fliegerdienst schließt sich ab Januar 2023 an und endet im Sommer 2025. Die Ausbildung erfolgt auf zwei Hubschraubermustern und schließt die Instrumenten- und Nachtflugberechtigung ein.

Neben den allgemeinen Voraussetzungen für den gehobenen Polizeivollzugsdienst, zu denen u.a. die allgemeine Hochschulreife und die Fähigkeit zur Kommunikation in Englisch gehören, dürfen die Bewerber für das neuartige Vorhaben darüber hinaus zu Beginn der Pilotenausbildung zum Beispiel maximal 33 Jahre alt sein.