Mehr Videotechnik an saarländischen Bahnhöfen

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Im Saarland intensiviert die Deutsche Bahn die Videoüberwachung an mehreren Stationen. An den Bahnhöfen St. Wedel, Saarbrücken-Burbach, Friedrichstal und Dillingen sind künftig Kameras und Videoanlagen mit der Möglichkeit zur Datenaufzeichnung im Einsatz. Sie wurden im Rahmen eines von Bund und Bahn aufgelegten Programms angeschafft und installiert. Bis 2023 investieren beide Partner rund 85 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau der Videotechnik an deutschen Bahnhöfen.

Für die Deutsche Bahn dient die Videobeobachtung vor allem der Kontrolle betrieblicher Abläufe sowie zur Überwachung der Verkehrssicherheit und zur Wahrung des Hausrechts. Die Bundespolizei wiederum nutzt die Technik insbesondere zur Gefahrenabwehr und zur Strafverfolgung an den Stationen und in den Zügen. Der Saarbrücker Innenminister Klaus Bouillon (CDU) erklärte zu den Neuinstallationen: “Das oberste Ziel der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern ist es, die Innere Sicherheit zu gewährleisten. Dazu gehört auch, dass die subjektive Sicherheit, also das Sicherheitsgefühl, erhöht werden muss.” Es müsse versucht werden, Angsträume und Meidungsverhalten zu minimieren. Bahnhöfe, als stark frequentierte Örtlichkeiten sowie als Ankunfts- und Abfahrtsort für viele Reisende, seien deshalb prädestinierte Orte, um Videoüberwachung zu installieren und somit das Sicherheitsempfinden zu stärken.