Aktive hybride Bedrohungslage in Deutschland

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“Wir müssen von einer sehr aktiven hybriden Bedrohungslage für Deutschland ausgehen.” Diese Warnung sprach kürzlich der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Dr. Hans-Georg Maaßen, aus. Zugleich machte er aber auch deutlich, dass die Bundesrepublik diesen Gefahren nicht schutzlos ausgeliefert sei.

Um dagegen jedoch effektiv vorgehen zu können, brauche es ein vernetztes Sicherheitssystem. Diese sei unter anderem durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Bundesnachrichtendienst und der Bundeswehr sowie durch einen regen europaweiten Austausch gekennzeichnet. Des Weiteren müsse in Zukunft intensiver präventiv gegen Desinformationskampagnen vorgegangen und die Öffentlichkeit stärker für hybride Bedrohungen sensibilisiert werden, verlangte Maaßen. Dies gelte sowohl im realen als auch im Cyber-Raum. Denn: “Cyber-Angriffe sind zum Standardhandwerk zahlreicher Nachrichtendienste geworden.” Und: “Hacker-Attacken werden immer öfter Teil der Außenpolitik.”