Fast 500 Einsätze mit direktem Bezug zum G20-Gipfel

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Während des G20-Gipfels in Hamburg hatte die Feuerwehr der Hansestadt 478 Einsätze zu bewältigen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Treffen der Staat- und Regierungschefs standen. Die meisten davon, exakt 305, entfielen auf den Rettungsdienst. Gleichzeitig habe es während des Großereignisses keine Attacken von Demonstranten auf Rettungskräfte gegeben. Das berichtete Fabian Gluck von der Hamburger Feuerwehr.

Des Weiteren erläuterte der Sachgebietsleiter für den öffentlichen Rettungsdienst, dass es im Zuge der Einsätze während des Gipfels nur vier Bedrohungslagen gegeben habe. Diese hätten nur Kräfte des Brandschutzes betroffen. Ungeachtet dessen habe eine gemeinsame Einheit von Polizei und Feuerwehr zum eventuell erforderlich werdenden Eindringen in und Bergen von sondergeschützten Fahrzeugen existiert, so Gluck auf der Fachmesse RETTmobil in Fulda. Darüber hinaus habe die Feuerwehr der Hansestadt im Vorfeld des Treffens ihr Konzept zur Bewältigung eines Massenanfalls an Verletzten (MANV) überarbeitet. So hätten sowohl Hilfeleistungsfahrzeuge als auch Rettungswagen ergänzende Ausstattung erhalten und die Hilfsorganisationen seien intensiver eingebunden worden. Des Weiteren seien die Rettungsmittelvorhaltung sowie die Personalstärke erhöht worden und die Maßnahmen hinsichtlich der psycho-sozialen Notfallversorgung seien ausgeweitet worden. Auch habe die Hamburger Feuerwehr den Großeinsatz nicht alleine bewältigen müssen, lobte Gluck. Unterstützung habe es aus Berlin, Hannover und Nordrhein-Westfalen gegeben.