Neue Masten für den BOS-Digitalfunk

0
968

In Brandenburg wird es künftig bis zu 32 neue Masten für den Mobilfunk und insbesondere für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) geben. Aber auch Mobilfunknetzbetreiber können die Infrastruktur mitnutzen. Das sieht eine Vereinbarung zwischen der Potsdamer Landesregierung und den drei Unternehmen Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone vor.

Aufseiten der Exekutive unterzeichneten Wirtschaftsminister Albrecht Gerber und die Staatssekretärin im Innenministerium, Katrin Lange (beide SPD), das Papier. Ziel ist es, die Mobilfunkversorgung in allen Teilen des Landes zu verbessern. Lange erklärte dazu: „Wir schlagen mehrere Fliegen mit einer Klappe: Einerseits bauen wir den Digitalfunk für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben aus, andererseits sorgen wir in Kooperation mit privaten Firmen für ein besseres Mobilfunknetz in Brandenburg.“ Dabei werde auch die Umwelt geschont, denn durch die doppelte Nutzung müssten insgesamt weniger Masten errichtet werden. Bisher würden von den 139 Basisstationen für den BOS-Digitalfunk in der Mark schon 14 von Telekommunikationsunternehmen mitgenutzt, so die Staatssekretärin weiter. Das Potsdamer Wirtschaftsministerium wird eine Koordinierungsstelle für das Projekt einrichten.