digistaat-Video: “Digitalisierung macht nicht vor Grenzen halt”

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“Digitalisierung macht nicht vor Grenzen halt,” sagte die Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Dorothee Störr-Ritter auf dem Fachkongress Digitaler Staat in einem Video-Interview mit dem Behörden Spiegel.

Sie betonte, wie wichtig es sei, Entscheidungsträger von Bund, Ländern und Kommunen an einen Tisch zusammenzubringen. Denn Störr-Ritter sieht in der Digitalisierung ein probates Mittel, um den ländlichen Raum aufzuwerten: “Wir müssen den Bürgern, die auf dem Land leben, das Gefühl vermitteln, an den wichtigen Technologien zu partizipieren. Wir müssen ihre Heimat im Bereich Bildung, Wirtschaft und Versorgung aktiv gestalten.” Das gelänge heutzutage nur noch mit einer modernen Dateninfrastruktur, um “alle Vorzüge der großen Welt” im ländlichen Raum zu verwirklichen, so Störr-Ritter.

Immer sei es noch ein großes Problem, dass die Entscheider aus Bund, Ländern und Kommunen Befürchtungen hegten, Zuständigkeiten zu verlieren und Kompetenzen abzutreten. Doch man habe bereits gute Ansätze wie das Onlinezugangsgesetz gegen diesen Trend entwickelt. Man müsse schon zu Beginn der neuen Legislaturperiode gemeinsame Ziele definieren und diese dann aber auch konsequent umsetzen.
Dahingehend habe der Fachkongress Digitaler Staat eine tiefe und fundierte Dialogbasis für alle Beteiligten u. a. in den unterschiedlichen Fachforen geschaffen.

 

Noch mehr Impulse und Visionen in der Langfassung

Wer den gesamten Kongressfilm des Digitalen Staates 2018 sehen möchte, kann dies auf dem YouTube-Kanal des Behörden Spiegel tun.

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