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Grenzüberschreitende Kriminalität: Bund und Sachsen vereinbaren enge Kooperation

Die Bundespolizei und die sächsische Landespolizei wollen in Zukunft bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität noch enger zusammenarbeiten. Darüber hinaus unterstützt der Freistaat den Bund bei der Testphase der sogenannten AnkER-Zentren. Das wurde nach einem Treffen von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Dresdner Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller (beide CDU) bekannt.

Zwischen den Unionspolitikern wurde neben der regelmäßigen Durchführung gemeinsamer Schwerpunktmaßnahmen zur Bekämpfung transnationaler Kriminalität die Einrichtung von drei gemeinsamen Fahndungs- und Kompetenzzentren zur besseren Vernetzung und Intensivierung der Kooperation beim Vorgehen gegen grenzüberschreitende Kriminalität vereinbart. Gleiches gilt für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landespolizei im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien durch die Einrichtung einer trinationalen Begegnungsstätte sowie für den Aufbau einer strategischen Trainings- und Fortbildungskooperation einschließlich der gemeinsamen Nutzung von Fortbildungseinrichtungen.

Zahl der Bundespolizisten wird erhöht

Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte nach dem Treffen: “Für die sächsische Staatsregierung ist die Innere Sicherheit ein zentrales Thema. Es ist gut, dass die bewährte Kooperation zwischen Bundespolizei und Landespolizei in Sachsen weiter ausgebaut wird.” Bundesinnenminister Seehofer wiederum sicherte der Dresdner Landesregierung zu, die Zahl der Bundespolizisten im Freistaat in den nächsten Jahren um 250 Beamte zu erhöhen.

Mit Blick auf die AnkER-Zentren machte schließlich Landesinnenminister Wöller deutlich: “Wir erhoffen uns von den AnkER-Zentren und der Bündelung aller Zuständigkeiten vor allem sichere und deutlich schnellere Asylverfahren.” Es sei wichtig, dass Menschen, die hierzulande berechtigterweise Schutz suchten, schnell integriert und jene, die keine Bleibeperspektive hätten, rasch zurückgeführt würden.

Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller wird auch auf dem Dresdner Polizeitag des Behörden Spiegel am 4. Juni sprechen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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