Französische MQ-9-Flotte im Dauereinsatz

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Seit Januar 2014 betreibt die französische Luftwaffe unbemannte Aufklärungsflugzeuge vom Typ MQ-9A “Predator B” im Südwesten der Republik Niger am Luftwaffenstützpunkt der Hauptstadt Niamey. Seither leisten Piloten und Sensorbediener der “Armée de l’air” die Aufklärung aus der Luft zum Schutz der eingesetzten Landstreitkräfte.

Die in Echtzeit zur Verfügung gestellten Informationen ermöglichen den französischen Streitkräften eine Fähigkeit zur sofortigen Lagebeurteilung und unmittelbaren Reaktion auf Lageveränderungen.

Die MQ-9A “Predator B” vom US-Hersteller GA-ASI (General Atomics Aeronautical Systems Inc.) ist Bestandteil der Missionserfüllung im Rahmen der “Opération Barkhane”. Seit August 2014 ist die Regierung in Paris in der Sahelzone militärisch aktiv zur Beseitigung des grenzüberschreitenden islamistischen Terrorismus in den sogenannten G5-Staaten Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad.

Mittlerweile hat die französische MQ-9A-Flotte die Marke von 20.000 geleisteten Flugstunden überschritten. Insgesamt soll die “Armée de l’air” 16 Exemplare dieses Drohnentyps erhalten.