AESA-Radar: Mehr als 3.000 Betriebsstunden

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Das von Raytheon finanzierte 360-Grad-fähige Galliumnitrid-basierte AESA-Radar erreicht mit mehr als 3.000 absolvierten Betriebsstunden einen wichtigen Meilenstein des Programms. Das Radar ist Teil von Raytheons Angebot zur Leistungssteigerung der deutschen “Patriot”-Luftverteidigungssysteme.

Für die Erprobung der 360-Grad-Fähigkeit ist die GaN-basierte AESA-Hauptradarantenne mit einer zweiten, nach hinten gerichteten, ebenfalls GaN-basierten AESA-Radarantenne verbunden. Wenn Ziele aus dem Sichtbereich der einen Radarantenne in den Bereich der anderen Antenne fliegen, tauschen beide Antennen die Zielinformationen miteinander aus. Dabei werden mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt und entsprechende Feuerleitinformationen gewonnen.

Das AESA-Radar soll mit dem “Integrated Air and Missile Defense Battle Command System” (IBCS) und anderen offenen Systemarchitekturen kompatibel sein. Die Kompatibilität mit dem aktuellen “Patriot”-Feuerleitstand bleibe erhalten, so der Hersteller.

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