IoT: LoRa-Netz für München

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Antennen mit großen Reichweiten sollen ein extra Netz für die Stadt München, unabhängig vom Glasfasernetz, aufbauen, damit das Internet of Things einen Schub erhält. (Foto: Jeremy CC BY 2.0, www.flickr.com)

Die bayerische Stadt erhält ein Long Range-Funknetz (LoRa), um damit Internet-of-Things (IoT) Anwendungen voranzutreiben. Durch dieses Netz sollen unterschiedliche digitale Erneuerungen ermöglicht und verstetigt werden.

 Hierfür seien bereits einige Antennen und Gateways aufgestellt und verbaut worden. Zehn Gateways sollen das gesamte Stadtgebiet abdecken. Auf dieser Basis würden dann Umweltdaten wie Feinstaubbelastung und Sauerstoffanteil effizienter erfasst. Aber auch Füllstände von Müllcontainern seien abrufbar. Im ÖPNV könnten die Füllstände in den Bremssandkisten der Bahnen ebenso erfasst werden. Aber auch die Messstellen im Leitungsnetz können Unregelmäßigkeiten feststellen und diese signalisieren, bevor es zu Schäden komme. Außerdem wird die Sicherheit erhöht. Hinsichtlich der Objekt- oder Gebäudesicherheit könnten Temperatur-, Helligkeits- und Luftfeuchtigkeitswerte oder die Türsicherungen überwacht werden. In der Landwirtschaft sei es möglich, die Wasserzufuhr zu verbessern, indem die Bodenfeuchtigkeit gemessen werde.

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