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Zahlreiche Barrieren sind zu überwinden

Ältere Menschen stehen bei der Teilhabe an der Gesellschaft vor mehreren Barrieren. Dazu zählen vor allem Probleme mit der deutschen Sprache, fehlende Sichtbarkeit von Gruppen und Minderheiten im öffentlichen Raum und bestimmte, vorgeprägte Altersbilder und Stereotype.

Das machte Friederike Enssle, Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin, auf dem zweiten Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen des Behörden Spiegel in Berlin deutlich. Diese Hindernisse verwehrten Lebensälteren den Zugang zu Ressourcen, die die Menschen für ein gutes Alter benötigten. Um die Barrieren zu überwinden, müsse Superdiversität mitgedacht und zugehört werden. Das gelte auch für die öffentliche Verwaltung, so die Wissenschaftlerin.

Einen ebenfalls wichtigen Punkt der superdiversen Gesellschaft sprach Brigitte Döcker aus dem Bundesvorstand der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an. Sie verlangte, in Zukunft mehr Wert auf Partizipation sowie Quartiersmanagement und -entwicklung zu legen. Letzteres sei die richtige Antwort auf den demografischen Wandel und die superdiverse Gesellschaft.

Dorothee Martens-Hunfeld aus dem Vorstand der Stiftung Mensch wiederum verlangte, Quartiersmanagement dauerhaft durch kommunale Mittel zu finanzieren. Und sie konstatierte: “Die eigentlichen Barrieren liegen oftmals unter der Oberfläche.”

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