Deutscher Präventionstag: “Es braucht einen Dreiklang”

0
156

Neben Prävention müsse auch auf eine konsequente staatliche Reaktion bei Fehlverhalten sowie auf Repression gesetzt werden. Davon zeigte sich Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) auf dem Deutschen Präventionstag in Dresden überzeugt. Zudem machte sie klar, dass Prävention nur gemeinsam gelingen könne und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei.

Hierfür erhielt die Sozialdemokratin Zustimmung vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU). Dieser unterstrich: “Prävention kann man nicht alleine der Polizei überlassen.” Vielmehr komme es auf die Vernetzung verschiedener Akteure an. Dazu gehörten neben den Sicherheitsbehörden unter anderem die Kirchen und Sportvereine, so der Regierungschef. Des Weiteren müsse Prävention möglichst konkret und auf lokaler Ebene stattfinden. Ähnlich äußerte sich Dresdens Erster Bürgermeister, Detlef Sittel (ebenfalls CDU): “Prävention ist ein Örtlichkeitsthema.”

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here