Luftsicherheit: Zusammenarbeit wird ausgebaut

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Bei größeren Gefahrenlagen im Bereich der Luftsicherheit werden die operativen Kräfte der Flughafendienststellen der deutschen Zollverwaltung künftig stärker in die Maßnahmen der originär zuständigen Bundespolizei eingebunden. Das sieht eine neue Rahmenvereinbarung vor. Diese wurde vom Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, und dem Vizepräsidenten der Generalzolldirektion, Hans Josef Haas, unterzeichnet.

Rahmenvereinbarung gilt bundesweit

Die bundesweit gültige Rahmenvereinbarung wird durch separate örtliche Bestimmungen für den jeweiligen Flughafen ergänzt. Hierzu gehört unter anderem die konkrete Absprache der Örtlichkeiten, an denen der Zoll entsprechend der vorhandenen Kompetenzen und Einsatzmittel eingesetzt wird. Der Vizepräsident der Generalzolldirektion, Hans Josef Haas, erklärte: “Der Zoll ist ein bedeutender Bestandteil im Verbund der Sicherheitsbehörden. Insbesondere bei größeren Gefahrenlagen an Flughäfen sind etablierte Informations- und Kommunikationswege sowie abgestimmte Abläufe unabdingbare Bausteine einer erfolgreichen Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden.” Mit der gemeinsamen Rahmenvereinbarung zwischen Zoll und Bundespolizei werde die notwendige Basis für ein Zusammenwirken auch in besonderen Gefahrensituationen geschaffen.
Dr. Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums, ergänzte: “Die gemeinsame Rahmenvereinbarung zwischen Zoll und Bundespolizei stärkt die ohnehin schon intensive Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundespolizei.”