Fürchtet euch nicht!

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die CEBIT 2018 am Montagabend mit einer emotionalen Rede eröffnet. Darin forderte Altmaier, dass Deutschland viel mehr Mut bei der Digitalisierung brauche.

Trotz aller politischen Differenzen könne sich Deutschland in Sachen Unternehmergeist und dem dazugehörigen Denken einiges von den Vereinigten Staaten abgucken: “Wir müssen endlich damit aufhören, dass Scheitern immer sofort als Schande und Versagen betrachtet wird. Wir brauchen viel mehr Mut in diesem Land, Dinge einfach mal auszuprobieren. Nur so sind Erfolgsgeschichten wie Google und Facebook überhaupt möglich geworden.”

In seiner Rede warnte er zudem davor, die CEBIT am Ende zu sehen oder gar aufzugeben, gerade in den heutigen Zeiten der Digitalisierung. Vielmehr sei die Messe ein Standortvorteil für Deutschland, den es zu nutzen gelte: “Wir wollen – und wir können – bei der Digitalisierung ganz vorne mitspielen. Wenn ich mal alt bin, will ich, dass mein kleiner elektronischer Butler aus Deutschland kommt und mir trotz aller Analysefähigkeiten zur digitalen Gesundheit das Bier aus der Küche holt, wenn ich ihn darum bitte.” Altmaier plädierte dafür, neue Technologien wie Künstliche Intelligenz als Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu begreifen und Entwicklungen in diese Richtung zu fördern, statt sie zu blockieren.

Bitkom fordert Unterstützung der Politik

Die CEBIT präsentiert sich in diesem Jahr in völlig neuem Gewand und sieht sich im Gegensatz zu den vergangenen Malen als Digital-Festival, auf dem vor allem auch Start-ups und neue digitale Ideen eine große Rolle einnehmen sollen. In seiner eigenen Eröffnungsrede forderte Bitkom-Präsident Achim Berg von der Politik, für bessere gesetzliche Rahmenbedingungen zu sorgen und die Digitalisierung nicht aufzuhalten, sondern digitale Unternehmer zu fördern, auch wenn sie mit unkonventionellen Ideen aufwarten.

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