Stromnetz-Rückkauf spült Geld in die Kassen

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Der kommunale Rückkauf des Stromnetzes in der Freien und Hansestadt Hamburg entwickelt sich mehr und mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Neben den energiepolitischen Vorteilen für den Stadtstaat an der Elbe gibt es auch finanziell ein dickes Plus auf dem Konto, wie die aktuellen Geschäftszahlen zeigen, die vergangene Woche von der städtischen Stromnetz Hamburg GmbH für das Jahr 2017 vorgestellt wurden.

Dabei steht für das letzte Jahr ein Gewinn von insgesamt 21,6 Millionen Euro zu Buche, ein Betrag, der laut Stadtangaben “signifikant mehr als dem jährlichen Finanzaufwand für Netzerwerb und Investitionen entspricht.” Dieser finanzielle und energetische Erfolgsweg soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Daher unterzeichnete der Hamburger Umweltsenator Jens Kerstan eine neue energiepolitische Kooperationsvereinbarung mit der Geschäftsführung der Stromnetz Hamburg GmbH, in der die zentralen Aufgaben für die kommenden Jahre festgelegt wurden, um das Netz intelligent, sicher und umweltfreundlich für die Zukunft zu machen. So soll es beispielsweise einen Innovationscampus geben, in dem Speichertechnologien für umweltfreundliche, regenerative Energien zum Einsatz kommen. Zudem sollen auch die Hamburger Bürger profitieren: So wollen Stadt und Stromnetz Hamburg GmbH etwa bei der Einrichtung neuer Hausanschlüsse Kostenvorteile an die Kunden weitergeben. Im Fokus von Stadt und Unternehmen steht zusätzlich auch die Ausbildung junger Menschen. So baut das städtische Unternehmen an seinem Geschäftssitz in Hamburg-Bramfeld ein neues Ausbildungszentrum auf, in dem pro Jahrgang 60 Auszubildende ihre Lehre beginnen können sollen.

Die nun präsentierten Geschäftszahlen der Stromnetz Hamburg GmbH für das Jahr 2017 sowie die neueste Standortbilanz für den Stadtstaat finden sich unter www.stromnetz-hamburg.de.