dbb-Frauen streben Leistungskultur 4.0 an

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Auf einer Fachtagung der dbb-Bundesfrauenvertretung wurde sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalen Verwaltung beschäftigt, um Leitlinien und Grundsätze zu entwickeln, die das zukünftige Arbeiten 4.0 unter ethischen Aspekten ermöglichen.

Der zweite Vorsitzende des dbb, Friedhelm Schäfer, betonte vor 300 Frauen im dbb-Forum: “Entscheiden muss am Ende der Mensch.” Die 14. Frauenpolitische Fachtagung der dbb Bundesfrauenvertretung stand in Berlin unter dem Motto “Frauen 4.0: Ab durch die gläserne Decke.” Das Auditorium rückte die Perspektiven der Arbeit 4.0 im Öffentlichen Dienst in den Mittelpunkt seiner Analysen und Gespräche.

Chancen des Digitalen Wandels nutzen

Im Beisein der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey (SPD), sprach Helene Wildfeuer, Vorsitzende der Bundesfrauenvertretung, über die Chancen, die die Frauen aus dem Digitalen Wandel ziehen sollten, um für sich Vorteile aus der Digitalisierung der Arbeitswelt zu ziehen. Sie sehe den Digitalen Wandel als Hoffnungsträger für mehr Gleichberechtigung an, insbesondere weil Frauen “die Mehrheit der Beschäftigten in den öffentlichen Verwaltungen, in den Kommunen, in der Steuerverwaltung, in Grundschulen, Kindergärten usw.” stellten.

Durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit könne die Erwerbsarbeit demokratisiert werden. Der Wunsch nach Familie und Nachwuchs könne durch die Behörde 4.0 besser erfüllt werden. Sie machte sich außerdem für eine zeitgemäße Verwaltungskultur stark, wo Frauen bis spätesten 2025, wie in der Koalitionsvereinbarung beschlossen, mehr in Führungspositionen in Erscheinung treten sollten. Wonach die dbb-Frauen laut Wildfeuer strebten, sei eine neue “Leistungskultur 4.0”.

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