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Keine Entwicklung ohne Sicherheit

“Der beste Weg Krisen und Katastrophen zu beherrschen, besteht in guter Vorbereitung und Resilienz”, stellte Henriette Geiger aus der Generaldirektion für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung in der Europäischen Kommission klar. Das betreffe auch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten. Die Stärkung internationaler Partner würde letztlich auch zur europäischen Sicherheit beitragen – “eine klare Win-Win-Situation”, so Geiger.

Wichtig seien in dem Zusammenhang vor allem EU-Programme, die Entwicklungshilfe und Erhöhung der Sicherheit vereinen, wie der EU-Action Plan on CBRN. Geiger: “Es gibt keine Entwicklung ohne Sicherheit – und umgekehrt.”

In diesem Sinne habe die EU verschiedene Maßnahmen aufgesetzt, die darauf abzielen, Drittstaaten zu befähigen, zum Beispiel durch Training und Ausrüstung lokaler Sicherheitskräfte. Stabilität und ein Mindestmaß an Sicherheit sei die Voraussetzung dafür, dass die Behörden vor Ort Maßnahmen zur Weiterentwicklung ergreifen können. Mit dem EU Action Plan on CBRN (chemische, biologische, radiologische und nukleare Bedrohungen) helfe man ebenfalls Drittländern und sich selbst, erklärte Geiger. Dieses größte externe Sicherheitsprogramm umfasse Maßnahmen mit über 60 Partnerländern weltweit. Beispielsweise würde dafür gesorgt, dass Uran in Afrika unter sicheren Bedingungen geschürft sowie über mehrere Ländergrenzen hinweg sicher transportiert und verschifft werden kann. So könne gleichzeitig sichergestellt werden, dass die Erträge nur in Abnehmerländer gelangen, in denen sie zur Energiegewinnung angereichert werden.

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