Kollektive Anstrengungen erforderlich

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Der Klimawandel ist nicht zu leugnen und seine Folgen, die sich etwa in vermehrten Starkregenfällen zeigen, müssen von allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) gemeinsam bewältigt werden.

Davon zeigte sich der EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, zur Eröffnung des diesjährigen Europäischen Katastrophenschutzkongresses des Behörden Spiegel in Berlin überzeugt. Vor rund 500 Teilnehmern unterstrich der Zypriot: “Wir brauchen ein Europa, das seine Einwohner schützt und im Katastrophenschutz solidarisch ist.” Eine starke, europäische Katastrophenschutzkomponente sei seine oberste Priorität, so Stylianides.

rescEU kein Ersatz für nationale Strukturen

Daher habe er seinen rescEU-Vorschlag vorgelegt, der in Deutschland keineswegs auf ungeteilte Zustimmung traf. Mit ergänzenden Katastrophenschutzressourcen der EU sollten zum einen die existierenden Abläufe und Fähigkeiten verbessert werden. Zum anderen sollten dadurch eventuelle Lücken geschlossen und höhere Investitionen in den Katastrophenschutz ermöglicht werden. Keineswegs beabsichtigt sei ein Ersetzen nationaler Strukturen und Abläufe. Vielmehr gehe es um ein zusätzliches Element, schloss der Kommissar.