Neuen gemeinsamen Runderlass unterzeichnet

0
1539
In Brandenburg gilt künftig ein neuer Runderlass zu Partnerschaften zwischen Schulen (Foto) und der Polizei. (Foto: Uwe Kaufmann, CC BY 2.0, www.flickr.com)

In Brandenburg haben Innenminister Karl-Heinz Schröter und Bildungsministerin Britta Ernst (beide SPD) einen neuen Runderlass zu Partnerschaften zwischen Polizei und Schulen unterschrieben. Er bildet die Grundlage für die gemeinsame Prävention, Bekämpfung von Kriminalität und Verkehrsunfällen sowie die Notfallplanung an Schulen. Zudem wird erstmals die länderübergreifende, themenbezogene Fahndung an Schulen ermöglicht.

Schröter sagte dazu: “Schule ist nicht nur ein Ort, in dem Kindern und Jugendlichen Wissen vermittelt wird. Schule ist auch ein Ort der Förderung persönlicher und gemeinschaftlicher Wertorientierungen.” Schule sei Lern- und Lebensraum zugleich. Dabei sei es wichtig, ein positives und gewaltfreies Klima zu schaffen, das von gegenseitigem Respekt, Sicherheit und Vertrauen geprägt sei.

Und Ernst ergänzte: “Der Schutz der seelischen und körperlichen Unversehrtheit aller Schülerinnen und Schüler ist im Brandenburgischen Schulgesetz verankert. Kinder und Jugendliche, aber auch die Lehrkräfte sollen in der Schule gewaltfrei miteinander leben, sich gegenseitig achten und respektieren, im Notfall aber auch angemessen reagieren können.” Rund 93 Prozent aller Schulen in der Mark verfügten bereits über Partnerschaften mit der Polizei, so die Ressortchefin. Dadurch solle unter anderem das Entstehen von Kriminalität und Gewalt in Schule, schulischem Umfeld und darüber hinaus verhindert beziehungsweise minimiert, das Sicherheitsgefühl verstärkt und das Vertrauen in die Polizei gefördert werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here