CBRN-Kompetenzzentren: kein eingetragener Name

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“CBRN-Risiken betreffen uns alle”, mahnt der Direktor des Regionalsekretariats für Südostasien der EU-CBRN-Kompetenzzentren (CoE)-Initiative, Danilo Servando, an. Die freiwillige Initiative besteht aus bisher 60 Partnerländern aus acht Regionen mit jeweils einem regionalen Zentrum.

Neuerdings wird neben der Beurteilung der Mittel und des Bedarfs sowie dem Erstellen von Aktionsplänen eine Risikoanalyse in den teilnehmenden Ländern durchgeführt, berichtete der Koordinator der EU-CBRN-Kompetenzzentren, Tristan Simonart, und betonte: “Wir betrachten uns nicht als Geber, sondern als Partner.” Um die Bedeutung von Kooperationen im Katastrophenschutz weiß auch der stellvertretende Direktor des Nato Joint CBRN Defence Centre of Excellence, Oberst Volker Quante. Die Zusammenarbeit zwischen der EU und der Nato habe sich durch die Kooperationen zwischen den jeweiligen Kompetenzzentren in den letzten Jahren intensiviert.

CoEs sind kein Teil der Nato-Kommandostruktur

Dennoch seien die Nato-CoEs nicht Teil der Nato-Kommandostruktur. “Wir stehen außerhalb und haben eine bestimmte Aktions- und Denkfreiheit”, so Quante. Bisher schlossen sich zwölf Nato-Mitglieder und Österreich zusammen. Voraussichtlich im Herbst folge Kanada. Auch Spanien habe bereits Interesse bekundet.