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Muster-Dienstvorschrift in Arbeit

Für die Nutzung unbemannter Flugsysteme durch die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) soll es voraussichtlich im nächsten Jahr eine Muster-Dienstvorschrift geben. Von entsprechenden Bemühungen berichtete Thomas Griesbeck von der Bergwacht Bayern auf dem Europäischen Katastrophenschutzkongress in Berlin.

Und Dr. Michael Judex vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erläuterte, dass ein erster Dokumentenentwurf sogar noch 2018 vorgelegt werden soll. Die Zeit drängt dabei offenbar. Denn sowohl Griesbeck als auch Dr. Steven Bayer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) prognostizierten, dass Drohnen, die immer leichter würden, in einigen Jahren autonom fliegen und automatisch Bilder auswerten werden. Piloten würden dann überflüssig. Bisher würden die Geräte – zumindest in Dortmund – von einem dreiköpfigen Team (Pilot, Bildauswerter und Gruppenführer) bedient werden, sagte Robert Grafe von der dortigen Feuerwehr. Erfahrungen habe man mit den Geräten in der nordrhein-westfälischen Stadt bereits seit 2008 gesammelt. In Regeleinsätzen greife man seit rund 18 Monaten auf Drohnen zurück. Verwendet würden sie unter anderem zur Unterstützung der Lagedarstellung, zur Glutnestsuche nach Großbränden sowie zur Unterstützung bei Löscharbeiten, Personensuchen und Gebäudeinspektionen.

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