Digitales Handeln wird geehrt

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Digitales Vordenken wurde beim Digitalen Leader Award geehrt. Im Bereich der digitalisierten Gesellschaft schafften es die Hamburger Elbphilharmonie, das Klinikum Forchheim sowie eine Plattform der Bundesnetzagentur ins Finale, aber nur einer konnte gewinnen. (Foto: Bednarski)

Beim Digital Leader Award 2018 wurden digitale Vordenker geehrt, die mit ihren Ideen Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Probleme bieten. Im Bereich der “Digitize Society” – der digitalisierten Gesellschaft, waren die Hamburger Elbphilharmonie, eine Plattform der Bundesnetzagentur sowie das Klinikum Forchheim nominiert, die mit ihren Lösungen Patienten, Mitbürger und Besucher das Leben erleichtern möchten.

Die Bundesnetzagentur hat die Plattform smard.de von EWERK entwickeln lassen, auf der alle Strommarktdaten gesammelt und in Echtzeit abrufbar sind.
Während die Hamburger Elbphilharmonie nicht nur vor Kurzem fertig gestellt wurde, sondern ebenso durch digitalisiert. Die Konzertbesucher können in der Philharmonie Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen abrufen, während die Abläufe im Hintergrund ebenso digital optimiert und in einem ganzheitlichen System abgebildet werden.

And the Award goes too…

Aber das Klinikum gewann den Preis. Die Begründung der Jury: Es sei eine integrierte Infrastruktur aufgebaut worden, die gleichzeitig bereits sukzessive erweitert werde. Hinzukomme, dass die Prozesse durchgängig digitalisiert seien und dabei vor allem die Mitarbeiter geschult und mitgenommen würden. Dann ist noch der gesellschaftliche Nutzen entscheidend. Denn die Rettungswagen der Region sind mit dem Klinikum verbunden worden. Dadurch können die Ärzte sich im Notfall durch die Daten von den Rettungswagen auf die ankommenden Patienten vorbereiten. Das Projekt sei damit abgerundet worden, dass die Ärzte mit Tablets ausgestattet wurden und bei ihren Rundgängen jederzeit die aktuellsten Informationen wie Labordaten für die jeweiligen Patienten abrufen konnten.