40-Prozent-Sozialbauquote

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Bonn hat als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen eine Quote für den sozialen Wohnungsbau in Höhe von 40 Prozent eingeführt. In anderen NRW-Kommunen liegt diese bisher meist zwischen 20 und 30 Prozent.

Auf Basis des Bonner Baulandmodells hat der Stadtrat modifizierte Regeln beschlossen. Diese sehen für alle Neubauvorhaben ab 25 Wohneinheiten beziehungsweise 2.200 Quadratmetern Wohnfläche vor, 40 Prozent der Bruttogrundfläche als geförderten Mietwohnungsbau zu errichten. Davon mindestens die Hälfte im Förderweg A, für den niedrigere Einkommensgrenzen gelten. Eine 20-Prozent-Quote gilt für Vorhaben mit zwölf bis 24 Wohneinheiten. Darüber hinaus wird kein weiterer preisgedämpfter Wohnbau gefordert.

“Zusätzlich sollen sich die Investoren an der Schaffung von dringend benötigten Kindergartenplätzen beteiligen, entweder durch den Bau oder durch eine finanzielle Beteiligung. Dies ist ein Baustein zur Schaffung weiterer, dringend benötigter Kindergartenplätze in Bonn”, heißt es seitens der Stadt.