99 Prozent bis 2020

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Auf dem Mobilfunkgipfel wurden Maßnahmen und Ziele beschlossen, um die Mobilfunkanbindung zu verbessern und bis 2020 nahezu alle Haushalte in Deutschland anzuschließen. (Foto: BS/Klaus Stricker/www.pixelio.de)

Auf dem 1. Mobilfunk-Gipfel im Bundesverkehrsministerium einigten sich die Vertreter der großen Telekommunikationsanbieter, des Bundes, der Bundesländer sowie der Kommunen auf Ziele und Maßnahmen, um die flächendeckende Mobilfunkanbindung auszubauen und zu gewährleisten.

Die Mobilfunkbetreiber werden dabei die Bundesnetzagentur dabei unterstützen, eine detaillierte Karte für die Versorgungsdarstellung mit 2G-, 3G- und 4G-Anbindungen anzufertigen. Dadurch sollen Lücken und Funklöcher lokalisiert werden. Zudem sollen die Anbieter ab dem 01.01.2019 den Bund im dreimonatigen Rhythmus über die geplanten neuen Standorte informieren, um die Entwicklung bei der Versorgung und die Schließung der Lücken effizienter beobachten zu können. Bis zum 31.12.2020 sollen zudem 99 Prozent der Haushalte in ganz Deutschland mit 4G-Mobilfunkverbindungen versorgt werden.

Der Bund selbst wird bis zum November 2018 eine Funkloch-Melde-App entwickeln sowie prüfen, inwieweit die Mobilfunkanbindung in unrentablen Gebieten gefördert werden kann. Bundesländer sowie Kommunen stellen den Mobilfunknetzbetreibern BOS-Standorte und Standorte des Behördenfunks zur Verfügung und unterstützen diese bei der geeigneten Suche für Mobilfunkmasten.