Leih deiner Stadt Geld

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Die KfW und das Fintech CrowdDesk bieten auf der Plattform “LeihdeinerStadtGeld” Gemeinden die Möglichkeit zum Crowdlending. Kommunen können dort ihre Vorhaben präsentieren und um Kleinstkredite ihrer Bürger werben.

“Die Kooperation zwischen CrowdDesk und KfW soll dabei helfen, Crowdlending auch zu einem festen Bestandteil des Finanzierungsbaukastens eines jeden Kämmerers zu machen”, so Johannes Laub, Mitgründer und Geschäftsführer von CrowdDesk. Als Finanzdienstleister berät “LeihdeinerStadtGeld” die Kommunen bezüglich bürgernaher Finanzierungsmodelle. Darüber hinaus übernimmt die Online-Plattform die gesamte Administration und den Abwicklungsprozess, ohne zusätzliche Einbindung personeller oder technischer Ressourcen ihrer kommunalen Kunden.

Im Gegensatz zum klassischen Crowdfunding geht es hierbei nicht um Gewinnbeteiligung im Erfolgsfall. Die Bürger bestimmen selbst die Höhe, in welcher sie einen Kredit an eine Kommune vergeben wollen und in welches Projekt das Geld investiert wird. “Sie genießen die Vorzüge eines marktüblichen Zinses und mit Ende der Kreditlaufzeit die Rückzahlung des Bürgerkredits”, heißt es seitens der Betreiber.

Wer die Gemeinde besonders unterstützen will, kann aber auch auf die Zinszahlungen komplett oder teilweise verzichten. Somit werden die Zinskosten für die Kommune gesenkt. Die KfW setzt ihr Netzwerk ein zur Unterstützung der Plattform bei der Suche nach Pilotkommunen. Ziel der auf zwei Jahre angelegten Kooperation ist es laut CrowdDesk, “Erfahrungen mit dem Finanzierungsinstrument Crowdlending für kommunale Infrastrukturprojekte zu sammeln und dieses in Deutschland bekannter zu machen.”

Weitere Informationen unter: www.leihdeinerstadtgeld.de.