SmartRathaus: Kommunen kämpfen für den Klimaschutz

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Auch Borkum trägt ein Leuchtturmprojekt zur Initiative "SmartRathaus" bei. (Foto: Maximilian Wallefeld/CC BY 2.0/www.flickr.com)

Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten Projekts “SmartRathaus” entwickelt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam mit der Hochschule Biberach und fünf ausgewählten Modellkommunen individuelle Strategien zur Gebäudeautomation. Durch konkrete Praxishilfen sollen vor allem kleinere und mittlere Kommunen bei der Digitalisierung im Gebäudebereich unterstützt werden. Messbare Energieeinsparungen sind das Ziel.

In den kommenden drei Jahren entstehen in den Kommunen Birkenwerder (Brandenburg), Böblingen (Baden-Württemberg), Borkum (Niedersachsen), Steyerberg (Niedersachsen) und Wörth am Rhein (Rheinland-Pfalz) zusammen mit den Kommunalverwaltungen maßgeschneiderte Ansätze zur Energieeinsparung. Die Modellprojekte sollen aufzeigen, welche Einsparungen mit Hilfe eines Energiemanagements und der automatisierten Steuerung und Regelung von kommunalen Liegenschaften möglich sind. Insgesamt haben sich 50 Kommunen auf die bundesweite Ausschreibung beworben.

“Ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl haben wir auf das Engagement in der Gemeindeverwaltung für Klimaschutz und neue Technologien und die große Bandbreite von Themen und Problemstellungen in den Modellprojekten gelegt”, so der Projektleiter Digitalisierung bei der DUH, Steffen Holzmann. “Mit den ausgewählten Modellprojekten decken wir ein breites Spektrum von häufigen Aufgabenstellungen in der kommunalen Liegenschaftsverwaltung ab.” Die Maßnahmen umfassen Lösungen in den Bereichen Wärme-/ Kälteversorgung und -verteilung, Lüftung/ Klimatisierung und Beleuchtung (Innen und außen). Darauf aufbauende Praxishilfen sollen eine großflächige Übertragbarkeit auf andere kommunale Liegenschaften garantieren.