Wasserschutzpolizei in Mecklenburg-Vorpommern testet Jetski

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In Mecklenburg-Vorpommern testet das Landeswasserschutzpolizeiamt ab sofort die Einsatzmöglichkeiten von Wassermotorrädern (“Jetski”) für die wasserschutzpolizeilichen Aufgaben auf Binnen- und Küstengewässern. Dafür wurden für einen Monat zwei dieser Fahrzeuge angemietet. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sagte zu dem Pilotprojekt: “Anders als in anderen Bundesländern, die solche Einsatzmittel für die Spezialeinheiten angeschafft haben, wollen wir Erfahrungen hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten im Kernbereich der wasserschutzpolizeilichen Aufgaben zur Strafverfolgung und Gefahrenabwehr auf dem Wasser sammeln.” Dazu würden die Wassermotorräder, die über eine Leistung von 300 PS verfügten und bis zu 120 Stundenkilometer schnell sein könnten, sowohl in den Küstengewässern als auch auf den Binnenwasserstraßen des Landes eingesetzt werden.

 Auch Zubehör angemietet

 Mit den bisher von der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommerns genutzten Streifen- und Schlauchbooten könnten Geschwindigkeitsverstöße, das Befahren von Fahrverbotszonen sowie Verstöße gegen notwendige Erlaubnisse zum Führen von Wassermotorrädern nur bedingt kontrolliert und geahndet werden, hieß es. Für die Polizisten, die mit den Fahrzeugen im Einsatz sind, wurden entsprechende Neoprenanzüge, Prallschutzwesten, Helme und Schutzbrillen angemietet.

Nach der einmonatigen Testphase erfolgt eine Auswertung, in die auch Erfahrungsberichte der Beamten einfließen. Anschließend soll über eine generelle Anschaffung des Einsatzmittels Jetski entschieden werden.