Ohne Kohle in die Zukunft

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Die Zeit ist abgelaufen: die kommunalen Stadtwerke in Brandenburg setzen der Braunkohle ein Ende. (Foto: dk dhdh/CC BY 2.0/www.flickr.com)

Auf Potsdam folgte Cottbus und nun Frankfurt (Oder). Die drei großen kreisfreien Brandenburger Städte steigen ab 2022 aus der Kohle-Stromerzeugung aus und läuten somit das Ende der Braunkohle in dem ostdeutschen Bundesland ein.

Die Stadtwerke Frankfurt haben kürzlich entschieden, ihr Heizkraftwerk 2022 durch eine ausschließlich mit Erdgas befeuerte Anlage zu ersetzen. Die neue Anlage soll rund 50 Millionen Euro kosten und dem Entscheid des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) nach förderfähig sein. Im Gegenteil zu Kohlekraftwerken werden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) staatlich hoch subventioniert. Der Frankfurter Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Neuhaus betont, dass vor allem wirtschaftliche Aspekte den Ausschlag für die Entscheidung gegeben haben.