Rostocker Verwaltung lässt Hitzeplan erarbeiten

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In Rostock soll bis zum kommenden Jahr ein Hitzeplan erstellt werden. Dadurch soll die Hansestadt auf wahrscheinlich wiederkehrende Dürreereignisse sowie längere Perioden mit sehr hohen Temperaturen vorbereitet werden. Das erklärten die Rostocker Senatoren Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski und Holger Matthäus.

Dazu solle zunächst die bereits bestehende Arbeitsgruppe Klimawandelanpassung einberufen werden. Ihre Mitglieder sollen einen Hitzeplan ausarbeiten, der städtebauliche, infrastrukturelle, gestalterische und organisatorische Elemente aufweist. Darin sollen sowohl mittel- als auch kurzfristige Aktionen benannt werden. In der Stadtplanung seien etwa die Frischluftbahnen zu aktualisieren, Grünflächen vorzusehen und Bäume zu pflanzen. Besonders von Hitze betroffene Einrichtungen wie etwa Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen oder Kindertagesstätten müssten bezüglich ausreichender Kühlmöglichkeiten überprüft und gegebenenfalls nachgerüstet werden, so die beiden Politiker. Auf jeden Fall erforderlich sein werde eine Überarbeitung des Bewässerungskonzeptes der 23.000 Rostocker Straßenbäume sowie der etwa 50.000 Parkbäume. Denkbar seien zudem Einsätze der Stadtentsorgung zur Befeuchtung von Verkehrsflächen oder die Installation öffentlicher Sprinkleranlagen, meinen Müller-von Wrycz Rekowski und Matthäus.