Weniger Opfer, aber mehr Verkehrsunfälle in Bayern

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Bei Verkehrsunfällen (Foto) sind in Bayern in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weniger Personen verletzt worden als im Vorjahreszeitraum. Zugleich gab es aber mehr Unfälle im Freistaat. (Foto: Erich Kasten, www.pixelio.de)

In Bayern gab es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres etwas mehr Unfälle als im Vorjahreszeitraum, zugleich aber auch weniger Verletzte im Straßenverkehr. Von Januar bis Juni krachte es auf den Straßen des Freistaates 197.770-mal.

Das sind 0,8 Prozentpunkte mehr als im selben Zeitraum 2017. Dabei wurden 32.297 Personen verletzt (minus 2,1 Prozentpunkte) und 271 getötet (plus 0,3 Prozent). Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erklärte dazu: “Leider hatten wir im ersten Halbjahr auffällig viele getötete Motorradfahrer.” Aus dieser Gruppe der Verkehrsteilnehmer kamen 66 Personen ums Leben. Das ist ein Plus von 13,7 Prozentpunkten, verglichen mit den ersten sechs Monaten 2017. Einen Anstieg gab es zudem bei den getöteten Kindern (von zwei auf neun). Auch die Zahl der getöteten Radfahrer nahm um 6,8 Prozentpunkte auf 31 zu. Die Zahl der im Straßenverkehr verstorbenen Fußgänger sank hingegen um 20 Prozent auf 28.