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Hamburger Verfassungsschutz wird personell deutlich aufgestockt

Der Hamburger Verfassungsschutz, der unter der Leitung von Torsten Voß steht, wird künftig mehr als 200 Stellen umfassen und damit personell deutlich aufgestockt. Innensenator Andy Grote (SPD) sagte dazu: “Diese kräftige Personalaufstockung bedeutet einen absoluten Sicherheitsgewinn für die Menschen in Hamburg.”

Die neuen Mitarbeiter werden sich vor allem mit dem Islamismus und dort insbesondere mit der Gruppe der Salafisten beschäftigen. Deren Beobachtung war im abgelaufenen Kalenderjahr schließlich ein deutlicher Tätigkeitsschwerpunkt der Beschäftigten der Sicherheitsbehörde in der Hansestadt. So stieg die Zahl der erfassten Islamisten in Hamburg 2017 auf 1.565 Personen an. Im Jahr zuvor waren es noch “nur” 1.355 gewesen. Auch das salafistische Spektrum erhielt Zulauf. Diesem werden jetzt nicht mehr “nur” 670 Personen zugerechnet, sondern bereits 780. 420 davon unterstützten den militanten, gewaltbereiten Dschihad.

Linksextremistisches Spektrum wächst

 Zuwächse gab es auch im Bereich des Linksextremismus. Diesem Spektrum werden mittlerweile rund 1.220 Personen zugerechnet, 2016 waren es noch 1.100. 770 dieser etwa 1.220 Menschen werden als gewaltorientiert eingestuft. 2016 traf dies noch auf “nur” 650 Personen zu. Der autonomen Szene gehören 620 Personen an (2016: 500), darunter 540 aus der Roten Flora und ihrem Umfeld sowie 80 Postautonome (mit 60 Personen aus der “Interventionistischen Linken”). Dem antiimperialistischen Spektrum werden 120 Personen (2016: 110) zugeordnet  und der anarchistischen Szene in der Hansestadt 30 Menschen. Nur hier gab es im Vergleich mit 2016 einen  leichten Rückgang um zehn Personen.

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