Mehr Ertrunkene in Deutschland

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Bis Ende Juli sind in Deutschland bereits 279 Badetote zu beklagen gewesen, 37 mehr als im gesamten Vorjahr. (Foto: BS/DLRG)

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind in deutschen Gewässern 279 Personen gestorben. Das sind bereits zu diesem Zeitpunkt 37 Ertrunkene mehr als im gesamten Jahr 2017. Allein im sehr warmen April verstarben mit 37 Menschen zwölf mehr als im Vorjahresvergleich. Im Mai waren es mit 51 zehn Personen mehr, berichtete Achim Wiese von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die meisten Ertrinkungsfälle gab es an ungesicherten Badestellen, vor allem im Binnenland. Hier waren bis Ende Juli 250 Badetote zu beklagen. 104 Menschen starben in Flüssen, 116 in Seen und Teiche, elf in Kanälen. In Schwimmbädern verstarben 19 Personen und an der Nord- und Ostseeküste acht Menschen. Im vergangenen Jahr waren es dort noch 25 Badetote gewesen, so Wiese.